Gabriel: Bundestag verabschiedet große Reform des Strommarktes und macht ihn fit für die Energiewende

24. Juni 2016

Der Deutsche Bundestag hat gestern Abend die Gesetze zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet. Teil des Strommarktgesetzes ist auch die Stilllegung von 13 Prozent der Braunkohlekapazitäten.

Bundesminister Sigmar Gabriel: "Dies ist die größte Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung in den 90er Jahren. Mit dieser Reform machen wir den Strommarkt fit für wachsende Anteile erneuerbarer Energien. Deutschlands Stromversorgung wird so kostengünstig und verlässlich bleiben, gerade und erst recht wenn zunehmend Wind- und Sonnenstrom das Marktgeschehen bestimmen. Mit dem Gesetz stellen wir die Weichen für einen Wettbewerb von flexibler Erzeugung, flexibler Nachfrage und Speichern. Wir nehmen die Stromhändler in die Pflicht: wer Strom verkauft, muss eine identische Menge beschaffen und zeitgleich ins Netz einspeisen, damit die Versorgung jederzeit sicher bleibt. Eine freie Preisbildung am Stromgroßhandelsmarkt sorgt für Investitionen in die benötigten Kapazitäten. Es werden die Kapazitäten vorgehalten, die von Kunden nachgefragt werden - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende macht den Stromsektor zum Vorreiter, denn es ermöglicht neue, innovative Geschäftsmodelle z. B. durch die Verknüpfung erneuerbarer Stromerzeugung mit Verbrauchern. Im Zentrum des Gesetzes steht die Einführung intelligenter Messsysteme. Sie dienen als sichere Kommunikationsplattform, um das Stromversorgungssystem energiewendetauglich zu machen. Schließlich trägt die Überführung von 13 Prozent der Braunkohlekapazitäten in eine 'Sicherheitsbereitschaft' mit anschließender endgültiger Stilllegung dazu bei, unsere Klimaziele im Stromsektor bis 2020 zu erreichen."

Das Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes steht am Ende eines Prozesses, der mit einem "Grünbuch" und einem "Weißbuch" begann. Nach einer ausführlichen Konsultation der Öffentlichkeit und Abstimmungsgesprächen mit den Nachbarstaaten hatte die Bundesregierung sich für einen Strommarkt 2.0 mit freier Preisbildung an den Großhandelsmärkten und gegen einen sogenannten Kapazitätsmarkt entschieden. Ausschlaggebend waren die geringeren Kosten und die bessere Integration in den europäischen Binnenmarkt. Eine neu geschaffene Kapazitätsreserve, die strikt vom Strommarkt getrennt wird, ist ein zusätzliches Sicherheitsnetz für unvorhersehbare Ereignisse.

In einer "Gemeinsamen Erklärung zu regionaler Kooperation" hatte Bundesminister Gabriel am 8. Juni 2015 mit den Energieministerinnen und -ministern von elf Nachbarstaaten verabredet, die freie Preisbildung und den grenzüberschreitenden Stromhandel zu garantieren - gerade auch in Zeiten von Knappheit und hohen Preisen an den Strombörsen. Deutschland und die Nachbarstaaten sehen große Vorteile im Binnenmarkt, weil mit ihm Versorgungssicherheit zu geringeren Kosten hergestellt werden kann.

Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland bei der Versorgungssicherheit eine Spitzenposition ein. "Mit dem neuen Strommarktgesetz sorgen wir dafür, dass dies so bleibt", so Bundesminister Gabriel.

Im Nachgang zur Entscheidung des Bundestages wird sich der Bundesrat in einem weiteren Durchgang mit dem nicht zustimmungspflichtigen Gesetz befassen. Daran schließt sich die beihilferechtliche Genehmigung durch die EU Kommission an.

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Quelle: BMWi Pressemitteilung

Datenschutz in SAP – Natuvion präsentiert neue Datenschutz-Webseite und erweitert das Portfolio

16. Juni 2016

Kurz nach Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) präsentiert die IT-Consultingfirma Natuvion GmbH ein auf das Thema Datenschutz spezialisiertes neues Portfolio. Um Unternehmen mit SAP-Systemen bei der erforderlichen Umsetzung der datenschutzrechtlichen Richtlinien zu unterstützen, hat der IT-Consultant die interne Abteilung „Professional System Security“ gegründet. Auf der neuen Webseite www.natuvion.com/datacompliance/ ist deren Angebotspalette nun einzusehen: Von der juristischen Beratung über die Auditierung und Analyse vorhandener Systemlandschaften und -prozesse bis hin zur Realisierung und Begleitung notwendiger datenschutzsichernden Maßnahmen – der Beratungsservice umfasst die ganzheitliche Betrachtung und Betreuung aller relevanter Aspekte zum Schutz sensibler Daten gemäß der neuen EU-DSGVO. Durch die enge Abstimmung mit dem Softwarehersteller SAP SE sind alle Lösungen SAP-adäquat und konform mit der Strategie des Marktführers.

Um der neuen Datenschutzgrundverordnung in jeder Hinsicht gerecht werden zu können, hat sich die Professional System Security breit aufgestellt. Firmen bietet sich die Gelegenheit, unter den angebotenen Produkten einen auf sie maßgeschneiderten Lösungsansatz anzufordern und sich allgemein über ihre technischen Möglichkeiten – Datenauskunft, Datenlöschung und -sperrung bis hin zur Anonymisierung von Daten – zu informieren:

Interessierte Firmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, direkt auf der Webseite in einem Shop Testinstallationen für ausgewählte IT-Lösungen zu erwerben. So kann beispielsweise „Test-Data-Anonymization (TDA)“ kostengünstig getestet werden, eine firmeneigene Lösung, welche für die Anonymisierung und Identifikation personenbezogener Daten in SAP-Systemen entwickelt wurde. Aufgrund der geringen Komplexität, zugleich aber hohen Flexibilität ist das Tool in der Lage, sich den Veränderungen in Systemlandschaften problemlos anzupassen. Es ermöglicht darüber hinaus nicht nur die Anonymisierungsfunktionalität für ein einziges System, sondern ist erweiterungsfähig und kann für andere Systeme adaptiert werden. Bereits vorhandene, eventuell kostenintensive Anonymisierungstools können somit durch ein einziges Programm ersetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Data Compliance-Webseite www.natuvion.com/datacompliance/ oder der Firmen-Homepage www.natuvion.com

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Quelle: NATUVION GmbH

3. Forum Netzkommunikation

15. Juni 2016

Am 8. Juni fand das 3. Forum Netzkommunikation bei der Bundesnetzagentur in Bonn unter Mitwirkung des BEMD statt. Der BEMD war durch eine Delegation vertreten, die aus der AG Digitalisierung gebildet wurde und alle 3 verfügbaren Plätze - leider konnten nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigt werden - besetzte. Ein Protokoll der Delegation sowie die entsprechenden Folien aus den Präsentationen sind bereits auf der BEMD-Homepage verfügbar.

Hauptthema des Forums war die Präsentation von Vorschlägen für Interimsmodelle. Basierend darauf wird die BNetzA in einem Festlegungsverfahren die Regelung für das Modell festschreiben. Das Interimsmodell soll gelten, bis das Zielmodell in Kraft tritt und insbesondere die Zielsetzung der raschen und effizienten Einführung einer neuen Technologie durch Vereinfachung und Standardisierung unterstützt. Jedoch gab es keinerlei Unterschiede zu den Vorschlägen aus den ersten beiden Foren Netzkommunikation, was die BNetzA bemängelte, wie auch die Lücken im Interimsmodell. Die BNetzA fordert nun die Verbände auf, die Inhalte des Vorschlags von BDEW/VKU zu prüfen und Änderungswünsche bis zum 20. Juni 2016 einzureichen. Die endgültige Version soll als Grundlage für das Festlegungsverfahren der BNetzA dienen.

Der BEMD wird das Thema weiter aktiv und konstruktiv begleiten und zeitnah informieren.

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BDEW Kongress in Berlin

15. Juni 2016

Vom 7. bis 9. Juni hat in Berlin der BDEW Kongress 2016 stattgefunden; auch hier war der BEMD mit Vorstand und Geschäftsführung sowie diversen Mitgliedern, die Aussteller oder Teilnehmer in dem vollkommen neu gestalteten Kongress waren, vertreten. Es konnten schon am Kongressvorabend (7.9.) diverse Gespräche zu Mitgliederakquise, -betreuung sowie zur Gestaltung des BEMD-Jahreskongresses geführt werden. Im BDEW Kongress selbst fanden fast alle relevanten Themen der Energiewirtschaft Beachtung und wurden diskutiert. Einer der Hauptgäste war Bundeskanzlerin Angela Merkel, die – direkt aus der Kabinettssitzung kommend, in der das EEG 2016 verabschiedet wurde - insbesondere über den Windmarkt und dessen erhöhten Zubau in letzter Zeit sprach und betonte, dass die Erneuerbaren Energien nun in ein marktnäheres Modell überführt und die Ausbauziele beschränkt werden sollen. Herr Kempmann, Präsident des BDEW, sieht weniger das Ziel als Problem, sondern eher den Weg dorthin. Das EEG sei ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Man müsse mehr Markt zulassen.

Homepage des BEMD-Jahreskongresses geht bald online

15. Juni 2016

Die Homepage für den BEMD-Jahreskongress 2016: „Digitalisierung energiewirtschaftlicher Prozesse“ für den 10.11.2016 in Dortmund geht bald online.

Nachfolgend erste Einblicke:

Abbildung 1: Die Startseite der Homepage bietet Wege zur Programmübersicht, zum Call for Papers sowie zur Registrierung für Besucher (Quelle: trend:research GmbH).


Abbildung 2: Auch unterwegs immer auf die Homepage zugreifen und keine Neuigkeiten verpassen. (Quelle: trend:research GmbH)

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Der BEMD beim dritten Forum Marktkommunikation der BNetzA – Die Digitalisierung kommt!

10. Juni 2016

Am 08.06.2016 fand in Bonn unter Federführung der Bundesnetzagentur das „dritte Forum Marktkommunikation“ unter Beteiligung des BEMD statt.

Zur Erinnerung:
Im nun kurz vor der Verabschiedung stehenden MsbG*-Entwurf werden für die Branche einschneidende Regularien definiert, um die Digitalisierung der Energiewende einzuläuten.

Ein wichtiger Bestandteil des Gesetzes ist das „Interimsmodell“, in dem die Grundvoraussetzungen und Prozessvorgaben für die Übergangszeit von 2017 bis 2019 bis hin zum endgültigen Zielmodell ab 2020 definiert werden.
Bei dem Forum wurden die vorgestellten Prozessentwürfe für die Übergangszeit diskutiert, denn deren Design wird die Grundlage des nun anstehenden Festlegungsverfahrens der Bundesnetzagentur. Eines der Kernziele der Marktprozess-Umgestaltung war, die notwendigen Anpassungen so minimalinvasiv wie möglich sowie zum nachhaltigen Nutzen des Kunden durchzuführen.

Highlights der ab 2017 bevorstehenden Neuordnung sind unter anderem die Verwendungsmöglichkeit von Lastgängen auch bei Kunden deutlich unter 100.000 kWh Jahresverbrauch, was in der Produktgestaltung für den Kunden völlig neue Möglichkeiten bietet. Die Wahlmöglichkeit des Bilanzierungsverfahrens beim Einsatz eines intelligenten Messsystems bietet dem Lieferanten künftig nachhaltig neue Möglichkeiten hinsichtlich der Optimierung seines Portfolios sowie bei der Beschaffung.

Kein Licht ohne Schatten, die Möglichkeit rückwirkender Ein- und Auszüge innerhalb der GPKE wird zum Start des Interimsmodelles ebenso wegfallen wie die bisher praktizierte unverschlüsselte Übermittlung von Messwerten im Datenaustausch zwischen den Marktpartnern.

Die Anpassung etablierter Prozesse, der notwendige Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen und vieles mehr wird die Branche über alle Marktrollen hinweg vor große Herausforderungen stellen.
Solch gravierende Anpassungen hinterlassen ihre Spuren, denn der ursprünglich für Juni 2017 geplante Starttermin für das Interimsmodell verschiebt sich nach derzeitigen Überlegungen wahrscheinlich auf den Oktober 2017.

Alle Marktakteure sind aufgerufen, die gewonnene Zeit zu nutzen……

*Messstellenbetriebsgesetz

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T-Systems: Null-Fehler Prinzip soll Industriestandard werden

10. Juni 2016

Gemeinsame Design-Prinzipien für Null-Fehler-Produkte: Das ist ein Qualitätskriterium für den neuen Industriestandard, den T-Systems-Geschäftsführer Ferri Abolhassan am 9. Juni 2016 vor rund 150 Führungskräften aus 15 Branchen anlässlich der ersten Zero Outage Konferenz in Berlin forderte. Auf Initiative von T-Systems, der Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom, diskutieren Experten unterschiedlicher Branchen, welche technologischen Risiken in einer vernetzten digitalen Wirtschaft bestehen und wie Unternehmen mit einer Null-Fehler-Strategie geschäfts- und lebenskritische Ausfälle ihrer IT verhindern.

"Alle Industrien rüsten sich für die digitale Zukunft, aber eine breite Qualitätsvorsorge für die benötigte technische Infrastruktur ist noch nicht selbstverständlich", sagte der Leiter der IT-Division, der das Zero-Outage-Programm in der Geschäftskundensparte der Telekom vor fünf Jahren eingeführt hatte.

Seitdem hat T-Systems über 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Null-Fehler-Idee gewonnen, ausgebildet und zertifiziert. Jährlich werden 315.000 Änderungsaufträge für die Kunden des Unternehmens auf Fehlerbilder analysiert. Heute läuft jeder Schritt nach einem standardisierten Prozess, der 280 vorab identifizierte Einzelrisiken ausschließen kann. Eine Art Flugsimulator steht für die rund 500 Technikmanöver bereit, die die Experten Jahr für Jahr durchspielen. Mit diesen Vorsorgemaßnahmen hat T-Systems seit dem Start des Programms die Anzahl folgenreicher Systemausfälle bei Kunden um 95 Prozent reduziert.

Mit einem neuen Industriestandard will das Unternehmen dieses Qualitätsniveau noch weiter steigern. "Wir haben den digitalen Break Even erreicht", erklärte Abolhassan. "Jetzt packen Unternehmen Sachen an, die technologisch bisher undenkbar oder hochriskant waren." Erst ein Höchstmaß an Qualität setzt Innovationen wie das selbstfahrende Auto oder medizinische Eingriffe mit Hilfe von Robotern in Gang. Allerdings: Gleichzeitig befürchtet jeder dritte IT-Verantwortliche in Unternehmen nach wie vor Performance-Probleme schon beim Einstieg in Cloud-Technologien.

Deshalb will T-Systems noch in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Ökosystems von Partnern beginnen, die sich alle dem Null-Fehler Prinzip verpflichten und gemeinsame Regeln für das Qualitätsmanagement einhalten. "Unternehmen arbeiten mehr denn je industrieübergreifend zusammen. Immer mehr Schnittstellen, immer mehr Reibungspunkte. Das kann nur funktionieren, wenn es einen gemeinsamen Qualitätsstandard gibt und nicht jeder seine eigene Suppe kocht", sagte Abolhassan.

So sollen Reaktionszeiten bei Störungen festgelegt, nur noch Komponenten mit einem Reifegrad von mindestens sechs Monaten in kritische Infrastrukturen eingebaut, die Mindestqualifikation von Mitarbeitern festgelegt und ein Mindestmaß an Security verbindlich definiert werden. "Zum Start wollen wir mit zehn wichtigen Partnern aus der IT-Branche einen Verein gründen, der den Industriestandard definiert und die Einhaltung überwacht", erklärte Abolhassan, der seit Ende 2015 außerdem konzernweit das Thema Security verantwortet, bei dem institutionalisierte Kooperationsmodelle bereits üblich sind.

Weitere Informationen finden Sie auf www.t-systems.com/de

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Quelle: T-Systems International GmbH

rku.it gewinnt Neukunden

25. Mai 2016

Mehr als 120 Unternehmen haben sich bereits für rku.it als Partner entschieden. Mit den Stadtwerken Hilden und MüllheimStaufen zeigt der Herner IT-Dienstleister aktuell, dass sich externe Unterstützung bei komplexen IT-Projekten lohnt. Die hochmodernen Rechenzentren von rku.it garantieren dabei eine hohe Datensicherheit.

Die Herausforderungen im Bereich IT sind für Unternehmen in der Versorgungswirtschaft vielseitig. Die Stadtwerke Hilden suchten ein neues Rechenzentrum, welches das Hosting eines Schleupen.CS-Systems sowie den Betrieb notwendiger Sub-systeme übernimmt. Als branchenerfahrener Spezialist setzte sich rku.it in einer europaweiten Ausschreibung gegenüber anderen Anbietern durch. Gegenstand des Auftrags war die Übernahme der bestehenden Systeme der Stadtwerke Hilden in die Rechenzentren von rku.it – innerhalb von nur drei Monaten. Hinzu kommen der Betrieb und die Wartung der Systeme sowie Anwendungssupport-Dienstleistungen. „Wir sind mit der Realisierung durch rku.it sehr zufrieden. Unsere Formatumstellung konnte wie geplant zum 1. April 2016 vorgenommen werden“, berichtet Andreas Krämer, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Hilden GmbH. „Obwohl nur wenig Zeit zur Verfügung stand, ist alles reibungslos gelaufen. Auch beim jetzigen Betrieb gibt es keine signifikanten Probleme“, fügt Krämer hinzu.


Template-Lösung bringt Synergieeffekte

Auch die Stadtwerke MüllheimStaufen setzen als Neukunde auf rku.it. Aufgabe ist hier derzeit die Realisierung einer umfassenden Softwarelösung für die Marktrolle „Lieferant“, die rku.it als Dienstleistungslösung für die Stadtwerke MüllheimStaufen umsetzt. Hier-zu gehören die erforderliche Datenmigration sowie systemtechnische Anpassungen. Im ersten Schritt migriert rku.it die Daten aus verschiedenen Anwendungssystemen für die Verbrauchsabrechnung sowie für das Rechnungswesen und die Materialwirtschaft in eine SAP ERP-/SAP for Utilities-Lösung (IS-U) auf dem rku.it-Mehrmandantensystem. Im Anschluss übernimmt rku.it den Betrieb sowie die Anwendungs- und Anwenderbetreuung. Einen Großteil der Abrechnungsprozesse erbringt zukünftig der Kooperationspartner der rku.it, die evu zählwerk Abrechnungs- und Servicegesellschaft mbH.

Die neue IT-Lösung der Stadtwerke MüllheimStaufen folgt dem „Template-Ansatz“ von rku.it, von dem auch andere Kunden bereits profitieren. Durch ein zentrales Anforderungsmanagement und die Harmonisierung der Systemlandschaft erschließt rku.it dabei Synergien. So entstehen Kostenoptimierungen bei der Entwicklung, dem Betrieb sowie dem Support der Systeme.

„rku.it und evu zählwerk sind IT-Dienstleister mit guten Referenzen“, betont Jochen Fischer, Geschäftsführer der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH. „Wir sind davon überzeugt, dass die neue IT-Lösung unsere Abläufe weiter optimiert und uns zukunftssicher ausrichtet“, so Fischer.

rku.it bietet vor allem Kunden aus der Versorgungswirtschaft, Kommunalverwaltung und dem öffentlichen Personennahverkehr umfassende IT-Lösungen. „Unser Service reicht von der Bedarfs-analyse und Beratung über die Bereitstellung von Standardsoft-ware im Outsourcing bis hin zu deren individueller Anpassung sowie einem verlässlichen Support. Dabei greifen wir auf lang-jährige Erfahrungen zurück“, erklärt Robert Fischenich, Geschäfts-führer von rku.it. „Immer mehr Kunden entscheiden sich so wie die Stadtwerke MüllheimStaufen für unsere bewährte Template-Lösung“, fügt Fischenich hinzu.

Weitere Informationen finden Sie auf www.rku-it.de

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Quelle: rku.it GmbH

VOLTARIS bietet Stadtwerken mit der „Anwendergemeinschaft Messsystem“ Lösungen für die ganzheitliche Umsetzung des Smart Meter Rollouts

20. Mai 2016

2017 startet der Rollout der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme. Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende stellt alle Marktteilnehmer vor große Herausforderungen, insbesondere aufgrund der hohen sicherheitstechnischen Anforderungen und finanziellen Rahmenbedingungen. Energieversorger sollten die Zeit bis zur Einbauverpflichtung aktiv nutzen und eine geeignete Strategie erarbeiten. VOLTARIS unterstützt dabei als einer der wenigen Anbieter in Deutschland mit einem umfassenden Lösungsangebot entlang der kompletten Wertschöpfungskette.

Zum sicheren Einstieg in den Rollout bietet VOLTARIS den Stadtwerken die Teilnahme an der "Anwendergemeinschaft Messsystem" an. Die Teilnehmer profitieren dabei von praxisnahen Services und Mehrwertleistungen:

  1. Unterstützung bei der Analyse und der operativen Planung, insbesondere bei der Ermittlung der geeigneten Rollout-Systematik für moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMsys) - inklusive einer Wirtschaftlichkeitsbewertung
  2. Teilnahme am "Referenzprojekt Messsystem - Einbau und Betrieb von iMsys", das sich an dem FNN-Teststufenplan orientiert und in das VOLTARIS die gewonnenen Erfahrungen und gesetzlichen Entwicklungen stets aktuell einbringt
  3. Umfassendes Schulungsprogramm zum Rollout und Betrieb der neuen Geräte sowie Expertenworkshops, Praxistage zum Austausch mit den Teilnehmern und Newsletter zu aktuellen Entwicklungen im Messwesen
  4. 10in3 Vertrag - die garantierte Umsetzung der Pflichteinbauten. Darin übernimmt VOLTARIS die Verpflichtung der Stadtwerke zum Umbau der gesetzlich geforderten 10% der mME und iMsys innerhalb von drei Jahren. Damit behält das Stadtwerk die Grundzuständigkeit im Messstellenbetrieb und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben, ohne eigene teure Ressourcen aufbauen zu müssen.

Der sichere Weg vom klassischen Messwesen zu den intelligenten Messsystemen

Die vertiefte partnerschaftliche Zusammenarbeit in der "Anwendergemeinschaft Messsystem" bietet den sicheren Einstieg in das intelligente Messwesen. Die Stadtwerke profitieren bereits in der Planungsphase vom VOLTARIS Know-how aus jahrelanger Erfahrung in Metering und Energiedatenmanagement, aktuellen Referenzprojekten sowie der aktiven Mitarbeit in Verbänden und Gremien. Die Prozessumsetzung wird gemeinsam gestaltet und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Weitere Informationen finden Sie auf www.voltaris.de

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Quelle: VOLTARIS GmbH

BEMD-Produktstruktur heißt jetzt „Standardleistungsverzeichnis“

15. Mai 2016

Die Arbeitsgruppe „Produktstruktur“ berichtete über die Erarbeitung eines Webtools, dem ein standardisiertes Leistungsverzeichnis zugrunde liegt und das von jedem interessierten ausschreibenden Unternehmen genutzt werden kann. Es folgt die Bewerbung des Tools „BEMD Standardleistungsverzeichnis - Service- und Abrechnungsprozesse in der Energiewirtschaft“. Um dieses zu vermarkten, regten einige Mitglieder bereits zum Vorgehen unter anderem den Vorschlag an, die Einkäufer der Unternehmen direkt anzusprechen.

AG Gesetz zu Digitalisierung der Energiewende

Außerdem wurde der Bericht der Arbeitsgruppe „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ vorgestellt. Sie begleitete die Entstehung und Entwicklung des Gesetzesentwurfes zur Digitalisierung der Energiewende, wobei die Arbeitsgruppe kommentierte und sich an entsprechenden Veranstaltungen beteiligte. Dabei erzielten sie einige angestrebte Ziele, z. B. bei der Diskussion bzgl. des Smart Meter Rollouts. An dieses wichtige Thema schließen sich die nächsten geplanten Themen an: Überarbeitung der Schutzprofile und Arbeitsplan des BSI, Teilnahme und Beteiligung am Forum Marktkommunikation (der BNetzA, organisiert durch den bdew) usw.

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