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EnBW will MVV-Beteiligung verkaufen

7. Oktober 2019, EnBW AG

Im Streit um die Beteiligung des Energiekonzerns EnBW an dem Mannheimer Versorger MVV zeichnet sich eine Lösung ab. So plant der Karlsruher Konzern nun, sich von seiner Beteiligung zu trennen. Auch der Kölner Versorger Rheinenergie, der 16,3 Prozent der MVV-Anteile hält, plant den Ausstieg aus dem Gesellschafterkreis. Ein MVV-Sprecher bestätigte entsprechende Verhandlungen, an denen neben den Unternehmen auch die Stadt Mannheim als Hauptaktionär der MVV Energie AG (51 %) mitwirkt. MVV verfolge dabei das Ziel einer "langfristig stabilen Aktionärsstruktur", so der Sprecher weiter. Für den Prozess hätten die drei beteiligten Unternehmen ein Beratungsunternehmen eingeschaltet. Nach Informationen des "Handelsblatt" handelt es sich dabei um Perella Weinberg Partners.

Zwischen EnBW und MVV schwelt seit 2017 ein Streit, nachdem die EnBW AG ihren Anteil auf 28,8 Prozent aufgestockt hat. Damit besitzt der Karlsruher Konkurrent eine Sperrminorität, die den MVV-Verantwortlichen ein Dorn im Auge war. Das Unternehmen schaltete die Landespolitik ein und versuchte, gerichtlich dagegen vorzugehen - bislang erfolglos (energate berichtete). Nun streben beide Seiten offenbar eine einvernehmliche Lösung an. Die Einbeziehung des Rheinenergie-Anteils soll das Aktienpaket von insgesamt 45 Prozent für Investoren attraktiver machen, hieß es. Laut Handelsblatt könnte der Verkauf zwischen 800 Mio. und 1 Mrd. Euro einspielen.

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